Der Startschuss zur steilen Karriere des indisch-amerikanischen Pianisten Kunal Lahiry fiel mit der Ernennung zum „BBC New Generation Artist“ und zum Stipendiaten der Carl-Bechstein-Stiftung 2021. Seitdem spielt er regelmäßig in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, darunter die Carnegie Hall in New York, das Kennedy Center in Washington, die Londoner Wigmore Hall, die Hamburger Elbphilharmonie, der Pierre Boulez Saal Berlin sowie bei den renommierten Festivals in Aix-en-Provence und Los Angeles. 2023 kuratierte Kunal ein „Queer Song Festival“ im St. George’s in Bristol, das von BBC Radio 3 übertragen wurde. Er war außerdem im isländischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk RÁS1, im österreichischen Radio Ö1 und bei RBB Kultur zu hören und trat in den ARTE-Reihen „Hope@Home“ und „Europe@Home“ auf, die vom Geiger Daniel Hope moderiert wurden.
Schon früh wurde er als ausgezeichneter Liedbegleiter entdeckt. So wurde er bereits 2018 für die erste Royaumont-Orsay-Akademie ausgewählt, deren Höhepunkt die Aufnahme eines Live-Albums war, das beim Label „B. Records«erschien. Außerdem nahm er am ersten „Song Studio“ unter der Leitung von Renée Fleming in der Carnegie Hall teil, wurde von Thomas Hampson zur Teilnahme an der Heidelberger Liedakademie eingeladen und erhielt den Sam-Hutchings-Preis an der Oxenford International Summer School von Malcolm Martineau. 2022 erhielt er eine Einladung vom Heidelberger Frühling, um im Rahmen des Programms „Lied.LAB“ ein konzeptionelles, interdisziplinäres Liedkonzert zu gestalten, das er „Sleep Cycle of an Insomniac“ nannte. In Berlin arbeitete er mit der Popsängerin Lie Ning zusammen und trat mit ihr gemeinsam 2020 auf der Reeperbahn in Hamburg auf.