Kameron Locke ist Performancekünstler, klassisch ausgebildeter Tenor, Autor, Forscher und Pädagoge. In seiner Arbeit setzt er sich durch die Verknüpfung von Musik, Text, Performance, Identitäts- und Community-Arbeit interdisziplinär mit den Erfahrungen und Lebensrealitäten der Afro-Diaspora und der LGBTQ+-Gemeinschaft auseinander und beschäftigt sich mit Themen wie Resilienz, Zugehörigkeit und Solidarität.
Als Performer kreiert er immersive Geschichten, in denen er Musik, Gesang, Spoken Word, Tanz, Theater und Multimedia miteinander verwebt und Klänge übereinanderlegt, um Gesellschaften durch Gegensätze wie Stärke und Verletzlichkeit, Verborgenheit und Sichtbarkeit, Schweigen und Kommunikation zu skizzieren. Seine Werke werden international aufgeführt, unter anderem im Gropius-Bau und im SAVVY Contemporary in Berlin, im Cercle Cité in Luxemburg-Stadt, in der Art Gallery of New South Wales in Sydney sowie in den Deichtorhallen in Hamburg und an weiteren Orten.