Der 9. November ist ein Datum voller Widersprüche. Er erinnert an die Novemberrevolution 1918, die nationalsozialistischen Novemberpogrome 1938 und den Fall der Berliner Mauer 1989. An Verfolgung und Gewalt, aber auch an Freiheit, Aufbruch und Hoffnung.
Mit einem Kurzkonzert in der Stadtkirche Marbach lädt LIEDSTADT dazu ein, gemeinsam innezuhalten, zuzuhören und sich zu erinnern. Im Mittelpunkt stehen Lieder verfemter und verfolgter Komponist sowie musikalische Stimmen, die von Ausgrenzung, Verlust und Menschlichkeit erzählen.
Dabei geht es nicht allein um den Blick zurück. Was können uns diese Lieder heute sagen? Wie bewahren wir Erinnerung und was bedeutet sie für unser Zusammenleben?
Mit Musik, die berührt, zum Nachdenken anregt und am Ende auch zum gemeinsamen Singen einlädt, möchte LIEDSTADT einen Raum für Begegnung und Erinnerung schaffen – und ein Zeichen für Hoffnung und Zusammenhalt setzen.
In Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach und der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie.


Gefördert durch private Mäzene und die

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