„Wunderkinder“ gab es in der Musik wahrlich zuhauf. Dabei denkt man heutzutage meistens an männliche Musiker und Komponisten. Allerdings gab es im Verlauf der Geschichte auch zahlreiche Musikerinnen und Komponistinnen, deren Erfolge eigentlich noch erstaunlicher sind: Nicht nur komponierten sie fantastische Musik, die der ihrer Kollegen in nichts nachtsteht, darüber hinaus setzten sie sich in einer Männerdomäne durch und schafften es, soziale Widerstände zu überwinden.
Im BRAKULA Saal rücken Tahirah Zossou – Sopranistin und ehemaliges Chormitglied an der Hamburgischen Staatsoper – und der Gitarrist Daniel Molina Eyzaguirre vier schon im Kindesalter hochbegabte Komponistinnen ins Rampenlicht: Fanny Hensel geb. Mendelssohn, Josephine Lang, Margaret Bonds und Florence B. Price. Während Hensel und Lang die deutsche Salonkultur im 19. Jahrhundert repräsentieren, verkörpern Bonds und Price die selbstbewusste afroamerikanische Kultur des 20. Jahrhunderts im Umfeld der „Harlem Renaissance“, wo sie unter anderem mit Dichtern wie Langston Hughes in Kontakt standen. Dessen Gedicht „Genius Child“ lieferte eine weitere Inspirationsquelle für dieses Konzert.
Mit Tahirah Zossou (Sopran) und Daniel Molina Eyzaguirre (Gitarre)
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Rollstuhlplätze sowie Karten für Begleitpersonen sind verfügbar, müssen jedoch manuell über [email protected] gebucht werden.
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